Luther. Der Verkünder.

2017 - kompakte Ausstellung zu 500 Jahren Reformation

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10 Facts

über Otmar Alt

von Prof. Dr. Frank Günter Zehnder

Lebhaftes Interesse für eine mehrschichtige Ausstellung

Otmar Alt ist mit seinem sehr vielgestaltigen Werk über Jahrzehnte fest in der nationalen wie internationalen Kunstszene verankert. Anläßlich der "500 Jahre Reformation" hat sich Otmar Alt schon im Vorfeld intensiv mit Luther und seiner Zeit auseinandergesetzt.

 

Im Jubliläumsjahr 2017 präsentiert er nun aktuell in einer sehr persönlichen Annäherung den 'Menschen Luther' in 30 Szenen, die in einer Wanderausstellung in besonderer Weise kontrastierend in farbigen wie schwarzweißen Bildern arrangiert sind.

 

simonmoserkultur übernimmt in Kooperation mit der Otmar Alt Stiftung die Organisation der Ausstellung sowie exklusive Künstlergespräche mit dem Maler. 

Flankierend 12 fantastische  Kalenderblätter

Flankierend zur Ausstellung sind 12 komplexe Blätter entstanden, die in einem hochwertigen Kalender zusammengeführt worden sind. Die Drucklegen erfolgte bei Thomas Kersten am 8. Februar 2017. Es sind limitierte Kalender erhältlich.

Wittenberg - Wiege der Reformation

von Daniela Weise

Im Laufe seines fünfzigjährigen künstlerischen Schaffens hat sich Otmar Alt immer wieder mit religiösen Themen auseinandergesetzt und auch Martin Luther steht nicht zum ersten Mal im Fokus des Künstlers. So interpretierte Otmar Alt bereits 2012 mit seinen Bildern die Fabeln Luthers neu und es entstand eine Grafikmappe zur Reformation. In der 2015 erschienenen
Otmar Alt Bibel setzt sich der Künstler darüber hinaus intensiv mit den Geschichten
der Bibel auseinander. Die nun entstandenen Werke sieht er selbst als eine Ergänzung zu seinen bisherigen Projekten, denn mit ihnen möchte er nun noch einmal ganz gezielt auf das wichtige Thema der Reformation aufmerksam machen.


Luthers Thesenanschlag im Jahr 1517 gilt als Beginn der Reformation und auch noch nach 500 Jahren zeigt sich, welchen enormen und bleibenden Einfluss seine Leistungen auf die deutsche Geschichte haben.


Sicherlich gibt es viele Darstellungen zu und über Martin Luther, mal sehr realistisch, mitunter auch abstrakt. Otmar Alt nähert sich dem Reformator jedoch mit seiner ihm eigenen bildreichen Sprache an. Dabei vermischt sich Otmar Alts vertrautes Vokabular mit z.T. erstaunlich realitätsnahen Darstellungen von Martin Luther und seinen Wegbegleitern. Der Künstler
hat in seiner Arbeit subjektiv und ganz gezielt wichtige Stationen im Leben Luthers ausgewählt und in seinen Werken zum Leben erweckt. Dabei geht es um alles andere als reine Illustrationen. Vielmehr wird der Betrachter dazu aufgerufen, sich selbst auf die Suche zu machen und einzutauchen in die vielschichtigen und komplexen Bildgeschichten.

 

Denn Otmar Alt möchte neugierig machen – neugierig auf Luther, neugierig auf die Reformation, neugierig auf die vielen Hintergrundgeschichten und natürlich auf den Glauben an sich.


Zusätzliche Tiefe und Spannung gewinnt der Zyklus durch eine ganz neue Gegenüberstellung: Kleinformatige, farbige Leinwände stellen den Ausgangspunkt dar. Aus diesen entwickelt Alt große, reduzierte und in schwarzweiß gehaltene Bilder, die er mit nur wenigen Farbakzenten versieht. Sie alle tragen die Überschrift „Luther, ein Mensch“.


Die Gegenüberstellung der kleinformatigen, üppigen Gemälde und der großen reduzierten Werke soll den religiösen Wandel Luthers zusätzlich veranschaulichen. So können die kleinen Werke durchaus auch als Symbol für die katholische Lehre in all ihrer „Farbigkeit“ gesehen werden, wohingegen die großformatigen Leinwände die Reduziertheit der protestantischen Lehre widerspiegeln. Auf eigens für diesen Zyklus angefertigten Stellagen werden die jeweiligen Gemäldepaare dabei dem Betrachter zusammen mit der Otmar Alt Bibel präsentiert um so immer auch dazu aufzufordern, sich mit den biblischen Geschichten, die im Zentrum von Luthers Leben und Wirken stehen, auseinander zu setzen.


Otmar Alt begibt sich auf die Spuren Luthers, indem er sich der Herausforderung stellt, von den farbigen – und damit für ihn sehr vertrauten Geschichten – zu schwarz-weißen Kompositionen überzugehen. Er bezeichnet diesen Weg seiner Bilder als regelrechten „Kampf“ aber auch als Beweis dafür, dass seine Bilder nicht zwangsläufig bunt sein müssen um tiefgründige rätselhafte und vielschichtige Welten zu erschaffen.

Fakten

Aufsteller freitragend

15 à 2 Tafeln

 

Bildformate

45 cm x 40 cm

sowie 125 cm x 110 cm

 

Technik

Acryl auf Leinwand

 

Standzeit

2 Monate

 

Termine und Kosten

auf Anfrage

Große Nachfrage - Ausstellung für 2017 bereits ausgebucht

Die kompakte Ausstellung, freitragend montiert, erfreut sich großer Nachfrage. Mannheim, Goslar, Wolfsburg, Gladbeck und Wuppertal sind bereits Ausstellungs-Städte und wir freuen uns, wenn weitere folgen.

 

Für Ausstellungstermine in 2018 nehmen Sie bitte mit uns Verbindung auf.

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