"Génération baroque" - Internationales Opern-Ensemble am 2. April 2017 zu Gast in der Mediathek Oberkirch

Jaroslaw Kitala und Graziana Palazzo demonstrieren wie man

heute alte Opern mit Humor, Spielwitz und virtuosem Gesang

zeitgemäß interpretiert.

Martin Gester bei der Probe in Strasbourg.

Mit ALLEZ HOPP, AB INS BAROCK endet die erste Saison der Oberkircher Familienkonzertreihe "Musik erleben.Verstehen". Am Sonntag, den 2. April 2017, präsentiert sich um 15 Uhr in der Mediathek das internationale Opern-Ensemble "Génération baroque".

 

Die Stadt Oberkirch eröffnet damit Familien die seltene Gelegenheit, hautnah beim szenischen Spiel eines internationalen Spezialisten-Ensembles mittendrin dabei zu sein.

 

Die Kooperation kam durch Dr. Simon Moser, den künstlerischen Leiter der Familienkonzerte, Martin Gester, Lehrender an der Haute Ecole des Arts du Rhin/Académie Supérieure de Musique Strasbourg - kurz: HEAR -, und Mathias Benz, Leiter des Fachbereichs Bildung und Kultur, zustande. Mit Unterstützung der Stadt Oberkirch und dem Ministère de la Culture et Communication, Région Grand Est, Conseil Départemental du Bas-Rhin, Ville et Eurométropôle de Strasbourg und weiteren Unterstützern wird deutlich, das Musik grenzübergreifend wirkt und mit hilft, den deutsch/französischen Eurodistrict Strasbourg/Ortenau lebendig zu verbinden.  

Mathias Benz, Fachbereichsleiter Bildung und Kultur der Stadt Oberkirch (r.): "Die Leute werden staunen. Die Mediathek wird zur Opernbühne. Das hatten wir hier noch nicht."

Sechs Künstler, die alle ihre musikalische Ausbildung in den Hochschulen und Konservatorien der trinationalen Metropolregion Oberrhein erhalten haben, werden in die Aufführungspraxis barocker Opern einführen. Begleitet von Martin Gester (Cembalo/ F), Anna Rogers (Geige/ GB) und Adrien Alix (Violone/ F) singen Graziana Palazzo (Sopran/ I), Eva Maria Soler-Boix (Mezzosopran/ ES) und Jaroslaw Kitala (Bariton/ PL) heitere Ausschnitte aus Cimarosas "Die Italienerin in London" und Mozarts "Figaros Hochzeit". Streng genommen gehören beide Opern nicht ins Barock, sondern in die Klassik, aber sie werden mit historischen Instrumenten interpretiert und geben einen direkten Eindruck von der vor rund 300 Jahren üblichen Klangwelt.

 

Der am Strasbourger Musikakademie lehrende Martin Gester hat das Ensemble als Opernworkshop vor ein paar Jahren ins Leben gerufen. Inzwischen ist eine Institution daraus geworden.

 

Martin Gester gehört zu den bedeutendsten Barock-Spezialisten in Frankreich. Er forscht, publiziert, hat rund 40 CD's aufgenommen und konzertiert international als Cembalist wie als Dirgent.

 

Seine jungen SängerInnen und InstrumentalistInnen kommen aus ganz Europa. Sie haben bereits Erfolge und Erfahrungen auf namhaften Opern-Bühnen, internationalen Festivals und Wettbewerben sammeln können.


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