Kultur - das Multitool für Kommunen

Kommunales Kulturmanagement für Macher und Strategen

Fachprojekt 33, heißt unser Kurs, kurz FP33. Wir starten im Juli 2019 bei Traumwetter, deshalb raus aus den dunklen Unterrichtsräumen. Ab unter den Baum, sich kennenlernen, Teamregeln aufstellen und dann in Arbeitsgruppen kreativ sein ...

Um was geht es da?

Kultur und ihr Management machen Städte und Kommunen attraktiver, stellen sich gesellschaftlich relevanten Fragen, haben eine hohe Außenwirkung, verbinden Menschen in einer Gesellschaft und berühren eine Menge Schnittstellen andere Abteilungen in einer öffentlichen Verwaltung.

 

Wie profiliert, positioniert, finanziert, realisiert und evaluiert man einen kommunales Kulturprojekt? Welche Mechanismen wirken ineinander und welche Tools helfen dabei, ein Projekt griffig und vermittelbar zu machen?

 

Wir beleuchten das komplexe Themenfeld aus Sicht der Praxis, bauen eine Projektwebsite auf, gestalten Werbematerialien, begegnen Praktikern, lernen bei der Verwirklichung eines realen Projektes Praxistools und Techniken kennen.

 

Was uns dabei leitet? Erleben, fragen, begegnen und dann einfach mal machen. 


Am realen Projekt lernen und sich selber ausprobieren

FP 33 in 2020 - Open Air Co-Working Space - in 2019 war das noch eine schöne Abwechlung zum nüchternen Unterrichtsraum. In 2020 sind Frischluft, große Abstände, Mund-Nasenschutz und Fiebermessen zwingend und machen nur so physische Treffen möglich. In kälteren Tagen müssen wir allerdings auf online-Meetings ausweichen und beschränken uns auf nur wenige Vorort-Exkursionen. Ansonsten gilt "auf Sicht fahren". Gesundheit geht vor!

2020: Die Kulturbranche stagniert. Und das trotz vielfältiger Versuche das Thema E-Culture zu profilieren und mit neuen Formaten von Streaming bis interaktive Plattformen zu flankieren. Nichts ist mehr, wie es früher war. 2020 steht ganz im Zeichen der Pandemie. Ihre Auswirkungen sind in allen Lebensbereichen weitreichend und komplex. Neben vielen anderen Branchen trifft es die Kultur besonders hart.

 

Auch für den Hochschulbetrieb ist Corona eine Herausforderung: Online-Teaching, neue E-Tools und Vermittlungsformate - irgendwie spannend, aber auch ganz anders und das soziale Miteinander fehlt einfach schmerzlich. Vieles bleibt notgedrungen auf der Strecke.

 

Für FP 33 ein besonderer Ansporn, zumal kulturelle Arbeit durch Exkursionen am Praxisbeispiel veranschaulicht werden soll. Das heißt nicht alles ist möglich. Ein spezielles Hygienekonzept muss her und in den Fokus kommen nur besondere Örtlichkeiten, die ausreichend Abstand und Durchlüftung möglich machen. Klar, das wirkt sich auch auf das Praxisprojekt selbst aus, auf Teambuilding-Prozesse, Kommunikation und vieles mehr.

 

Das Team FP 33/ 2020 hat trotz vielfacher Einschränkungen überlegt, wie es die gebeutelte Kulturszene unterstützen kann. Die 14 Damen des "Kommunalen Kulturmanagements" haben einen ungewöhnlichen Entschluss gefasst. MEHR


2019 war noch alles in Butter

Ein Projekt, das unterstützt und sichtbar ist, entwickelt eine echte Motivation. Weil dabei etwas für das wirkliche Leben entsteht, praktisch, fördernd und fordernd. Nur, was soll es sein? Etwas Sinnvolles, klar, was Realistisches, was in der begrenzten Projektzeit umsetz- und finanzierbar ist. In verschiedenen Gruppen und Runden wird diskutiert.

 

"Bis wir nach Semesterstart gecheckt haben, wie es in Kehl so läuft, ist echt wertvolle Zeit vergangen. Aber wen kannst du da fragen, wenn du neu bist? Es wäre gut, so ein paar Orientierungshilfen von Anfang an zu haben." Das war der Tenor aus den einzelnen Diskussionszirkeln.

 

Am Ende stand fest: Wir machen einen Guide für Erstsemester, in dem alles Wichtige für den Studienstart in Kehl drin steht. Wir schreiben, illustieren ihn selbst und sorgen durch Anzeigenverkauf für die Gegenfinanzierung der Druckkosten.

Gesagt getan, mit Notizblock und Kamera geht's los ...

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Praktiker geben Tipps und Einblicke

Stefanie Bade

Leiterin des Kulturbüros Kehl

Stadtverwaltung Kehl

Simone Vollmer & Team

Werbeagentur Vollmone

Offenburg

Heike Charlotte Moser

Stimmcoach

Offenburg

Maik Förster

Geschäftsführer stageconcept

Rheinau


KONTAKT:

Wir machen Unternehmen und Kommunen mit Kultur attraktiver, sichtbarer und wettbewerbsfähiger.

 

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