Wir geben der Kultur ein Gesicht

14 Studentinnen der Hochschule Kehl engagieren sich für den Erhalt der kulturellen Vielfalt im Zeichen der Pandemie. Mit einem 120-seitigem Report machen sie mit Portraits, Statements, Fakten und Geschichten quer durch Baden-Württemberg auf die aktuell prekäre Situation in unserer Kulturlandschaft aufmerksam.

Gerade in Arbeit: Der Kulturreport "Hau ab! Kulturkiller: Corona" ist im Laufe der letzten Wochen von ursprünglich 72 auf 120 Seiten angewachsen und mit rund 90 Bildern und Grafiken reich bebildert.

 

Der als E-Flipbook geplante Report hat Potential und sucht Donatoren, die mithelfen, eine Printausgabe im DIN A5-Format zu finanzieren. Diese soll den Kooperationspartnern und interessierten öffentlichen Stellen zur Verfügung gestellt werden. Die Auflagenhöhe richtet sich nach dem Spendenaufkommen.

Kulturkiller: Corona

Mit einem realen Kulturprojekt im Rahmen unseres Fachprojektes 33 "Kommunales Kulturmanagement" (FP 33) sieht es momentan echt mau aus. Die Kulturakteure und - einrichtungen stecken in einer "Corona-Zwangsjacke". Die gesamte Branche ist blockiert, vor allem viele freischaffende, soloselbstständige Künstler und Künstlerinnen stehen vor dem finanziellen Aus. Keine Aufträge und keine Auftritte. Existenzen stehen auf dem Spiel - Corona ist ein echter Kulturkiller.

 

Klar, die Sicherheitsmaßnahmen sind notwendig, aber wenn bald nicht mehr passiert, verlieren wir wichtige Teile unserer Kulturlandschaft. Wie wird es weiter gehen? Werden die Kulturleute am Ende "weggespart"? Wie können wir Verluste aufhalten? Wie kann die Kultur im Dialog mit ihrem Publikum bleiben? - Fragen über Fragen. Wir gehen der Sache auf den Grund, picken uns unterschiedliche Bereiche raus - in fast ganz Baden-Württemberg - wie ihr links, etwas weiter unten, sehen könnt.

Wir haben die Kulturschaffenden im Fokus

"In den Medien wird immer wieder berichtet, die Kultur gehört zu den Branchen, die es besonders hart trifft. Aber wer ist das, was treibt die Menschen um?" - so ging die Diskussion im Team FP 33/ 2020 los. "Lasst uns doch jeder in seinem Heimatort konkret zu den Kulturmachern Kontakt aufnehmen." - "Ja, wie sah es vorher und wie sieht es jetzt für euch aus?" -  "Und was könntet ihr euch in Zukunft vorstellen, wär doch cool, wenn wir so einen Art Maßnahmen-Plan anregen könnten?" - "Genau, und das könnten wir doch in einer Doku zusammentragen, wir sind ja immer hin 14 Leute in ganz Baden-Württemberg verteilt, das gibt einen ganz guten Überblick und der Kultur ein echtes Gesicht".

Warum Kultur so wichtig ist ...

Im letzten Online-Meeting haben wir mal ein paar wichtige Zusammenhänge gesammelt und in einer Grafik zusammengeführt, um zu zeigen wie mega-wichtig Kultur ist. Mehr als eben Unterhaltung und Freizeitvergnügen. Sie wurzelt in der Vergangenheit, ist aber ein Schlüssel für das Jetzt und die Zukunft. Kultur ist Ausdruck von Leben und umgekehrt. Beide beinflussen sich ständig gegenseitig. Das hat Einfluss wie wir Menschen zusammenleben.

14 Power-Ladies wollen helfen

Also dann, gesagt und (fast) getan. Es soll eine Kultur-Dokumentation im Zeichen Coronas entstehen, bei der Künstler, Kommunen, Vereine, Kultureinrichtungen und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft aus unterschiedlichen Kulturdisziplinen mit ihrer ganz konkreten Situation zu Wort kommen sollen.

Wir schauen zusammen, was dabei herauskommt und versuchen, das Ergebnis in den kulturpolitischen Rettungs- und Entwicklungsprozess einzuspeisen. Wie sich das Ganze entwickelt, seht ihr hier - also so nach und nach. Unser Tipp: immer mal wieder auf unserer Projekt-Website vorbeischauen. - Also bis denne ...


Das Projekt mit seinen Beteiligten und Unterstützern





KONTAKT:

Wir machen Unternehmen und Kommunen mit Kultur attraktiver, sichtbarer und wettbewerbsfähiger.

 

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